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Whistleblowing (3’10)

UPDATE (02.05.2018): EU-Kommission plant besseren Schutz für Whistleblower >> EU-Kommission-Newsroom

Schon die Tatsache, dass es in der deutschen Sprache kein Wort für das Phänomen des „Whistleblowers“ gibt zeigt zweierlei:
1. Der Begriff und das dahinter stehende Phänomen kommen aus den USA und Großbritannien und sind dort seit langem bekannt.
2. Es mangelt hierzulande an Bewusstsein für die Wichtigkeit dieser Funktion – ergo muss auch kein Wort gebildet werden.
Dieser Mangel an Bewusstsein läßt sich auch daran ermessen, dass es im anglikanischen Kulturraum Organisationen und Gesetze gibt, die Whistleblower unterstützen und schützen. Allerdings: Auch in Deutschland nimmt das Bewusstsein um die Bedeutung von Whistleblowing und Zivilcourage für eine transparente, nachhaltige und auf ethischen Werten basierende Wirtschaft langsam zu.

Dennoch: „Pfeifenbläser“ geraten hierzulande schnell in den Verdacht, aus niedrigen Beweggründen, etwa Rache, zu handeln und werden eher als Nestbeschmutzer denn als Aufklärer gesehen. Genau darum geht es aber beim „Whistleblowing“ nicht. Whistleblowing ist das Aufdecken von Missständen

  • von erheblicher Tragweite
  • allgemeinem Interesse
  • ohne direkte persönliche Betroffenheit.

Im Gespräch mit Director’s Channel geht Dr. Matthias Bauer auf die Hintergründe des Whistleblowings ein.

Partner:

  • AdAR – Arbeitskreis deutscher Aufsichtsrat e.V. (www.adar.info)

Funktion:

  • Aufsichtsrat
  • Aufsichtsratsvorsitzender
  • Gesamtvorstand

In folgenden Essentials vorhanden: