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Erneuerbare-Energien-Gesetz-EEG (3’24)

UPDATE 05.07.2017

EEG: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Rahmenbedingungen oder  fragen Sie Ihren Wirtschaftsprüfer

Seit dem Jahr 2000 können Unternehmen für die Einspeisung nachhaltig erzeugter Energie ins Versorgungsnetz großzügige Förderungen aus dem „Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)“ lukrieren. Jedoch gelten in diesem Zusammenhang besondere Rahmenbedingungen die unbedingt zu beachten sind, wie ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zeigt.

Director’s Channel hat berichtet

Im Director’s Channel-Beitrag zum „Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)“ im April 2017 (siehe oben) ging Stefan Sinne auf die großzügigen Förderungen aber auch auf die umfangreichen und besonders strikten Regelungen ein, insbesondere auf Fristen und Meldepflichten, die das EEG auferlegt.

In diesem Zusammenhang muss die Frage gestellt werden: Lohnt sich der Aufwand? Ein Blick auf den EEG-Rechner zeigt, dass der Aufwand sich in der Tat lohnt.

Damit Ihr Unternehmen auch sorgenfrei und langfristig in den Genuß dieser Fördergelder kommt, rät Stefan Sinne aber dazu, für die Antragstellung professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn bei Formfehlern sind die großzügigen Förderungen auch gleich wieder weg bzw. werden auf Heller und Pfennig zurückverlangt/zurückgegeklagt. Und das zu Recht, wie das Urteil des BGH vom 05.07.2017 zeigt.

Das Urteil

Zugegeben: In diesem Fall ging es um die relativ kleine Photovoltaikanlage eines Landwirts und einen vergleichsweise geringen Streitwert von 50.000.- Euro. Aber rechnen Sie das einmal auf Ihr Unternehmen hoch!

Und wie hält es Ihr Unternehmen?

Daher: Wenn Sie sich als Aufsichtsrat in Ihren Unternehmen demnächst mit Fördermöglichkeiten beschäftigen, fragen Sie Ihren Vorstand auch nach den Fallstricken bei der Abwicklung von Förderanträgen.

Hintergrund: Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien („Erneubare-Energien-Gesetz (EEG)

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende. In diesem Zusammenhang wurde ein erfolgreiches Instrument zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien konzipiert: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches erstmals im Jahr 2000 in Kraft getreten ist und seither stetig weiterentwickelt wurde (EEG 2004, EEG 2009, EEG 2012, PV-Novelle, EEG 2014, EEG 2017).

§1 EEG:

Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – diese Fragen beantwortet der Beitrag:

  • Wie fördert das EEG die Produktion erneuerbarer Energie?
  • Wie und in welcher Höhe kann ein Unternehmen von diesen Förderungen profitieren?
  • Worauf der Aufsichtsrat achten sollte.
  • Welche Fristen es gibt.

Stefan Sinne, Wirtschaftsprüfer & Steuerberater informiert Sie.

Partner:

Funktion:

  • Aufsichtsrat
  • Vorstand

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